Rückblick // August 2018

Alle Zeichen standen auf Alpenüberquerung Ende August mit meinem Kumpel Michi (siehe Bild oben) und unseren MTBs vom Tegernsee nach Sterzing.

Neben ein paar Trainingsfahrten war Regeneration angesagt – mit der Anzahl der Trainingseinheiten habe ich mich also zurückgehalten.

Alpentour

Nach etwas kränklicher Anreise am Tag zuvor, hatte ich mich am Starttag in Kreuth (Tegernsee) recht gut gefühlt. Nachdem wir unseren Guide sowie unsere Mitfahrkollegin/kollegen getroffen hatten, ging es bei bestem Sommerwetter los in Richtung Österreich. Die ersten 10 km rollten gut, aber schon am ersten Anstieg merkte ich, dass meine Pumpe (mehr zu meinem Bluthochdruck hier) nicht so recht mitspielen wollte. Ich kam nicht in Fahrt und mein Puls regulierte sich nicht wie sonst, sondern blieb stetig erhöht. Von Zeit zu Zeit kommt das vor. Wenn man eine mehrtägige MTB-Tour vor hat, ist das allerdings mehr als unpassend.

Die erste Pause nach 18 km erlöste mich erstmal.

Anschließend ging es auf den restlichen 28 Kilometern von Tag 1 durch herrlichste Natur in Richtung unseres ersten Übernachtungsziels – dem Kaiserhaus in den Brandenberger Alpen (Österreich). Eine schöne Hütte, idyllisch gelegen in der Nähe der Kaiserklamm.

Da es mir nach wie vor nicht gut ging und ich auch Herzrhythmus-Probleme bekam, beschloss ich den Vormittag des nächsten Tages abzuwarten und dann zu entscheiden, ob eine Weiterfahrt zu gesundheitsschädlich sein würde.

Tag 2 war dann ein herber Kontrast zum Sonnenschein des ersten Tages. Nasskalter Dauerregen auf dem Fahrrad mit Gepäck auf dem Rücken – nicht unbedingt der Stoff aus dem Mountainbiker-Träume sind. Aber es half ja nichts. Kurz nach 10 starteten wir schließlich und ich hoffte, die lange Erholungszeit vom Vortag würde sich bezahlt machen. Aber schon am ersten Anstieg wieder das gleiche Bild.

Nach 15 km an diesem Tag musste ich abbrechen. Eine Weiterfahrt wäre gesundheitlich zu riskant gewesen. Eine ganz bittere Entscheidung – vernünftig und richtig, die mir sehr schwer gefallen ist.

Mein Kumpel Michi und ich sind dann mit der Bahn zurück zum Tegernsee gefahren und haben die Heimreise angetreten (Danke, Bro!!!).

Einziger Wermutstropfen: Das Regenwetter/Gewitter/Schnee der nächsten beiden Tage blieb uns dadurch erspart. Wer weiß, für was es gut war. Auf jeden Fall bin ich wohlbehalten zurück bei meinen Lieben.

Die Alpen müssen also noch warten. Schau mer mal.

 


Hier die Statistik für August: 264 km (Vormonat: 135 km)

aug

Kumuliert für 2018:

PSX_20180902_004049


 

Ich werde mich jetzt erstmal gesundheitlich erholen. Euch Allen eine gute Zeit im September!

Schöne Grüße, Euer Florian

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Triathlet. Strategieberater. Dad. Hesse. 1976er.

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